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Entstehung

 

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Entstehung unseres Hauses

Unser Seniorenheim wurde nach der Diakonisse Luise Elsäßer benannt, die von 1965 bis 1980 als Gemeindeschwester in Speichersdorf wirkte. Sie prägte das Dorfleben mit ihrer Fürsorge für alte und kranke Menschen, der Gestaltung von Gottesdiensten und Altenpflegekursen sowie ihrer Mitarbeit im Kindergarten. Am 23. Mai 1998 wurde das Luise-Elsäßer-Haus feierlich eingeweiht.

schwester leSchwester Luise Elsäßer  * 15.121913 - + 03.10.1997

Sie wurde in Stuttgart geboren und wuchs mit einem Bruder und drei Schwestern in einem christlichen Elternhaus auf. Schon in ihrer Kinderzeit kümmerte sie sich gerne um ihre jüngeren Geschwister. Als älteste Tochter musste sie auch bald der Mutter zur Hand gehen. Im März 1927 wurde sie konfirmiert. Ihr Konfirmationsspruch Ps. 34, 11: "Die den Herrn suchen, haben keinen Mangel", hinterließ in ihr tiefen Eindruck. Noch der Schulentlassung war sie bei verschiedenen Familien im Haushalt tätig. Immer wieder musste sie allerdings auch noch Hause, um der kranken Mutter beizustehen.

1932 konnte Schwester Luise einen Haushaltskurs in einem Erholungsheim in Wildberg / Schwarzwald besuchen. Zu dieser Zeit fand dort ein Bibelkurs statt. Am Abend nahm sie an den Zeugnisstunden teil. Ein Kampf entstand in ihrer Seele - Ihr wurde klar, dass sie ohne Jesus verloren gehen wird. Es kam zur Umkehr, und sie vertraute dem Herrn ihr Leben an. Von da an wollte sie Gott ganz zur Verfügung stehen und arbeitete auch im Jugendbund mit.

lm Anschauen des Kreuzes ließ sie sich fragen: "Das tat ich für Dich - was tust Du für mich?" Schwester Luise hat dem Herrn aus Dank und Liebe gerne ein Ja für den vollzeitlichen Dienst gegeben. Am 30. 09. 1937 trat sie in Gunzenhausen auf der Hensoltshöhe ein. Noch dem Ausbildungsjahr in unserem Mutterhaus reiste sie ins Krankenhaus nach Küstrin. Es folgte ein Privatpflegedienst in München, dann war Schwester Luise im Krankenhaus in Coburg und Remscheid tätig. In Remscheid legte sie das staatl. Krankenpflege-Examen ab.

Im Januar 1944 kam sie für 13 Jahre ins Kinderheim noch Aldingen. Schwester Luise hatte ein Herz für Kinder und kümmerte sich mit Freude um die Kleinen. Auch nutzte sie die Gelegenheit, ihnen vom Heiland zu erzählen. Für ein Jahr arbeitete Schwester Luise dann wieder im Krankenhaus, und zwar in Bayreuth. Anschließend fuhr sie im August 1958 in das Sanatorium noch Agra. Sieben Jahre diente sie dort den Patienten und tat ihnen wohl an Leib und Seele.

Im Oktober 1965 begann für sie ein ganz neuer Abschnitt. Sie reiste noch Speichersdorf / Ofr., um dort in der Gemeinde ihren Auftrag zu versehen. Durch ihr freundliches und hilfsbereites Wesen gewann sie bald die Herzen der Dorfbewohner. Sie war allseits beliebt und kümmerte sich vor allem um die kranken und alten Menschen in der Gemeinde. Sie pflegte nicht nur, sondern gab auch fachgerechte Anleitung in AltenpfIegekursen.

Schwester Luise hielt außerdem Jungschar- und Kinderstunden, und auch im Kindergottesdienst erzählte sie von Jesus. Es war ihr ein Anliegen, das Evangelium weiterzusagen, und sie tat es bei Groß und Klein. Nach 15 Jahren Gemeindearbeit kam sie 1981 ins Mutterhaus zurück. Sie half noch drei Jahre im Burkhard-von-Seckendorff-Heim aus, um dann im September 1984 in den Ruhestand in das Feierabendhaus noch Neuenmarkt zu gehen.

Auch dort erledigte sie noch verschiedene kleine Aufgaben. In den letzten Jahren nahmen ihre Kräfte jedoch sehr ab, und manche körperlichen Beschwerden machten ihr zu schaffen. Anfang August erlitt sie einen Schlaganfall. Noch einem Krankenhausaufenthalt kam Schwester Luise in die Mutterhaus-Pflegestation. Leider wieder holte sich der Schlaganfall am 29. September 1997 - einen Tag vor ihrem 60. Schwesternjubiläum. Seitdem war sie nicht mehr ansprechbar. Der Herr erlöste unsere liebe Schwester Luise am 3.10. 1997 in den Abendstunden und nahm sie zu sich in die Ewigkeit.

Am 7.10. 1997 wurde sie auf dem alten Friedhof in Gunzenhausen zur Ietzten Ruhe geleitet. Als Text für die Abschiedsstunde hatte sie das Gotteswort Tobias 5,23 erbeten. In dankbarem Gedenken hat deshalb der Vorstand des Diakonischen Werks Weiden in Einvernehmen mit den Verantwortlichen der Evangelischen Kirche und dem  Diakonieverein Speichersdorf beschlossen das neu errichtete Seniorenwohn- und Pflegeheim noch ihr zu benennen.

 

 

Luise-Elsäßer-Haus
Oberer Markt 8
95469 Speichersdorf

Telefon: 09275 985 - 0
Fax: 09275 985 - 192

* LEH

þ www.leh-diakonie.de


Ansprechpartner:

Einrichtungsleitung:
Gerhard Wolf

Tel. 09275 985 101

* Gerhard Wolf

Pflegedienstleitung
Heidrun Neuber

Tel. 09275 985 140

* Heidrun Neuber

Verwaltung:
Elke Köstler-Wolf

Tel. 09275 985 0

* Elke Köstler

Maria Engelbrecht

Tel. 09275 985 102

* Maria Engelbrecht